Prof. Dr. Dr. Yoshija Walter – Die „5 Premium Speakers Fragen“
Prof. Dr. Dr. Yoshija Walter ist (Neuro-)Wissenschaftler, Philosoph, Stratege und einer der profiliertesten Experten an der Schnittstelle von Künstlicher Intelligenz, Business, Ethik und Gesellschaft.
Mit zwei Doktoraten, vier Masterabschlüssen und einem interdisziplinären Hintergrund in Kognitiver Neuropsychologie, Philosophie, Biologie und Betriebswirtschaft verbindet er wissenschaftliche Tiefe mit unternehmerischem Denken – eine Kombination, die im Keynote- und Speaker-Bereich außergewöhnlich ist.
Als Professor für Strategy, AI & Ethics, Gründer des AI Management Institute (AIMI) und ehemaliger Co-Direktor des Competence Centers für AI Management forscht, lehrt und berät er an vorderster Front der KI-Entwicklung. Seine Arbeit reicht von Schweizer Hochschul-Ethikkommissionen über NATO-Cybersecurity-Panels bis hin zur C-Level-Beratung und international begutachteter Forschung.
In seinen Vorträgen verbindet Prof. Walter wissenschaftliche Substanz mit strategischer Klarheit und kritischer Reflexion. Er verklärt KI nicht – und er verteufelt sie auch nicht. Stattdessen öffnet er Denkräume, die seinem Publikum helfen, die Dynamik des KI-Zeitalters besser zu verstehen und aktiv, verantwortungsvoll und mit dem richtigen Mindset zu gestalten.
Prof. Dr. Dr. Yoshija Walter im Interview
1. Welche Kernthemen enthalten Ihre Vorträge?
Meine Vorträge bewegen sich an der Schnittstelle von KI, Business, Ethik, Gesellschaft und Strategie – stets wissenschaftlich fundiert, aber ohne Buzzwords. Ich beleuchte, wie Künstliche Intelligenz nicht nur Märkte, sondern Menschen, Organisationen und demokratische Strukturen verändert: von verantwortungsvoller KI-Governance und digitaler Strategie über Digitale Psychologie und den KI-Anthropomorphismus-Bias bis hin zu den kritischen Fähigkeiten, die im digitalen Zeitalter wirklich zählen. Mein Ausgangspunkt ist immer die Grundfrage: Was bedeutet das für uns als Menschen – und welche Zukunft gestalten wir gerade?
2. Welches Publikum bzw. welche Branche erreichen Sie mit Ihrer Rede?
Mein Publikum ist so divers wie mein Hintergrund: C-Level-Executives und Führungskräfte, die KI nicht nur verstehen, sondern verantworten wollen; Bildungsinstitutionen und Forschungseinrichtungen, die zukunftsfähige Kompetenzen aufbauen; Policy-Maker und Behörden, die evidenzbasierte Orientierung suchen; Tech-Unternehmen, die die gesellschaftliche Dimension ihrer Arbeit ernst nehmen – und eine breite Öffentlichkeit, die jenseits von Hype und Hysterie denken möchte. Durch meinen interdisziplinären Hintergrund hole ich Technikerinnen genauso ab wie Philosophen, Manager genauso wie Studierende.
3. Warum sind Sie ein Premium Speaker und woher nehmen Sie Ihre Kenntnisse?
Zwei Doktorate. Vier Masterabschlüsse. Tiefes Praxiswissen. Jahrelange Beratung von C-Level-Executives. Forschung, die in internationalen Fachzeitschriften publiziert und von der Community zitiert wird. Das ist die Basis – aber nicht der entscheidende Punkt.
Was mich als Speaker auszeichnet, ist die Verbindung von theoretischer Tiefe und praktischer Relevanz:
Ich kenne die Grundprobleme aus dem Labor, dem Hörsaal, dem Boardroom und dem Policy-Tisch. Und ich weiss, dass Wissen allein nicht genügt. Mein Ziel ist es, ein kritisches Mindset zu vermitteln – die Fähigkeit, KI-Entwicklungen einzuordnen, zu hinterfragen und bewusst zu gestalten. Das ist es, was mein Publikum wirklich nach Hause trägt.
4. Was bringt die Zukunft? Spielt die «Zeit» in Ihrem Metier eine Rolle? Oder Stetigkeit?
KI wartet nicht. Alle paar Monate verschiebt sich das Bild – neue Modelle, neue Fähigkeiten, neue ethische Dilemmata. In meinem Metier bedeutet Stillstand Rückschritt. Gleichzeitig bin ich überzeugt: Wer nur Trends jagt, verliert den Kompass. Stetigkeit bedeutet für mich, tief genug verwurzelt zu sein – in Forschung, Lehre und Praxis –, um Entwicklungen nicht nur zu registrieren, sondern zu kontextualisieren. Die Zukunft lässt sich nicht vorhersagen. Aber wer die richtigen Fragen stellt und kritisch denkt, ist für jedes Szenario besser gerüstet. Genau das versuche ich meinem Publikum mitzugeben.
5. Nennen Sie uns Ihr Lebensmotto! Was möchten Sie den Zuhörern unbedingt mit auf den Weg geben?
«Kritisch denken. Verantwortungsvoll handeln. Mensch bleiben.»
KI ist ein Werkzeug – kein Kompass. Die Richtung, die wir einschlagen, muss von uns kommen: ethisch, strategisch, sinnorientiert. Mich treibt eine tiefe Suche nach Wahrheit an und eine echte Wertschätzung für die Komplexität der Welt, in der wir leben.
Was ich jedem Publikum mitgeben möchte: Lern nicht nur, KI zu nutzen. Lerne, über sie hinaus zu denken.
