Benjamin Bargetzi: Resilienz beginnt im Gehirn
Resilienz entsteht dort, wo alles zusammenläuft: in unserem Gehirn. Und genau an dieser Schnittstelle arbeitet Benjamin Bargetzi – mit einer Kombination aus wissenschaftlicher Tiefe, Tech-Erfahrung und einer sehr persönlichen Geschichte, die seine Mission glaubwürdig macht.
Während in der Ukraine die Weltöffentlichkeit oft auf Waffen, Diplomatie und Infrastruktur schaut, läuft eine zweite, stillere Front: der mentale Wiederaufbau. Denn wenn die permanente Alarmbereitschaft im Gehirn irgendwann abklingt, tauchen die psychologischen Verwüstungen erst richtig auf. Viele Veteranen und Zivilist:innen brauchen dann etwas, das über gut gemeinte Ratschläge hinausgeht: strukturierte Verarbeitung, Halt, und Methoden, die im Alltag funktionieren. Genau hier setzt Bargetzi an.
Resilienz beginnt, wenn die Sirenen im Kopf verstummen
Krieg zwingt das Gehirn in einen Überlebensmodus: Hochspannung, Wachsamkeit, Reaktion. Solange dieser Modus aktiv ist, kann er sogar stabilisieren – paradox, aber neurobiologisch logisch. Erst wenn er endet, wird spürbar, was verdrängt werden musste: Angst, Trauer, Schuld, Schlafstörungen, Flashbacks, Leere. Resilienz bedeutet dann nicht „stark sein“. Resilienz bedeutet: verarbeiten können, ohne zu zerbrechen.
Benjamin Bargetzi bringt dafür das Know-how aus Neurowissenschaft und Psychologie zusammen. Er versteht den biologischen Bauplan unseres Gehirns und auch seine Gegner: Überforderung, Ungewissheit, Dauerstress. Vor allem aber: die Mechanismen, mit denen wir unser Nervensystem wieder zurück in Richtung Sicherheit trainieren können. Nicht esoterisch, sondern evidenzbasiert. Nicht abstrakt, sondern alltagstauglich.
Benjamin Bargetzi: Vom Oxford-Labor zur Tech-Welt
Die Geschichte von Benjamin Bargetzi beginnt am Fuß der Schweizer Alpen. Sie führt über Zürich und Singapur nach Oxford und London zum Studium der Psychologie und Philosophie, dann Cognitive Sciences und Brain Sciences im MSc., dazu Forschung darüber, wie unser Gehirn mit Unsicherheit und Risiko umgeht und wie man es trainieren kann.
Später wendet er diese Erkenntnisse auf Robotik und KI-Systeme an. Er leitet große Tech-Projekte bei Google und Amazon. Karriere, Geschwindigkeit, Wirkung.
Benjamin Bargetzi studiert das menschliche Gehirn und die Auswirkungen auf Leistung und Gesundheit bis ins Detail. Statt nur „zu funktionieren“, beginnt er, sein Gehirn aktiv umzubauen. Das Ergebnis ist nicht nur persönliche Stabilisierung, sondern eine neue Mission: neurologisches Potenzial für gesellschaftliche Herausforderungen verfügbar machen.
Mit 29 wird er persönlicher Berater von Klaus Schwab (WEF-Gründer), mit 30 startet er internationale Initiativen für mentale Aufklärung. Sein Buch „Nie wieder sinnlos“ (Ullstein) wird Bestseller in der Schweiz – und erscheint im Sommer 2026 auf Englisch. Das ist kein gerader Lebenslauf. Das ist ein Umweg, der Substanz erzeugt.
MindGuard in der Ukraine: Mentale Hilfe, skaliert wie ein Land sie braucht
Unter dem Dach seines humanitären Projekts MindGuard entwickelt Benjamin Bargetzi ein Resilienzprogramm, dass Veteranen und Zivilist:innen in der Ukraine bei der Verarbeitung von Kriegserfahrungen und Traumata unterstützt. Das Besondere: Er denkt wie ein Neurowissenschaftler und wie jemand, der Systeme bauen kann.
Statt One-size-fits-all setzt MindGuard auf individualisierte Modelle: Körperscans, Persönlichkeitstests und KI helfen dabei, Therapieansätze so zuzuschneiden, dass sie wirklich zur Person passen – und nicht nur zur Diagnose. Unterstützt wird das Projekt von prominenten Stimmen wie Vitali und Wladimir Klitschko, einem internationalen Beirat renommierter Psychiater:innen und Professor:innen sowie mehreren ukrainischen Ministerien.
Das Ur-Motiv dahinter ist so simpel wie radikal: Fortschritt im Kopf. Nicht nur in Trümmern, Straßen und Gebäuden – sondern in den Menschen, die darin leben sollen.
Mentale Souveränität gegen Dopamin-Fallen und intelligente Gegner
Bargetzi schaut jedoch nicht nur auf die Ukraine. Er beobachtet denselben Druck auch bei uns nur in anderer Form: düstere Prognosen, Dauerkrisen, und hochintelligente Algorithmen, die unsere Aufmerksamkeit wie eine Ressource abbauen.
Sein zentraler Punkt ist unbequem, aber befreiend: Viele digitale Systeme reizen unsere ur-biologische Programmierung aus – die Suche nach neuen Informationen und sozialer Bindung. Push-Nachrichten, Likes, Lieblingscontent: Das schüttet kurzlebiges, „phasisches“ Dopamin aus. Es fühlt sich gut an, aber es macht impulsiv. Es zerhackt Fokus. Es trainiert Unruhe.
Was dabei auf der Strecke bleibt, sind genau die Zustände, die wir für echte Resilienz und kluge Entscheidungen brauchen: konzentriertes Arbeiten, Lernen, kreatives Denken, tiefe Reflexion. Diese fördern langsameres, „tonisches“ Dopamin – und Botenstoffe wie Serotonin, Endorphine und Oxytocin. Sie sind das neurochemische Fundament für Ausdauer, Stabilität, Verbundenheit.
Und hier wird Bargetzis Ansatz spannend: Er moralisiert nicht. Er übersetzt Mechanismen. Er zeigt, wie wir unser Gehirn schützen – und sogar umerziehen können. Mentale Souveränität heißt bei ihm: Du musst nicht gegen die Welt gewinnen. Aber du solltest nicht von ihr programmiert werden.
Benjamin Bargetzi steht für eine neue Art von Resilienzarbeit: wissenschaftlich fundiert, technologisch skalierbar und menschlich glaubwürdig. Er baut keine Motivationskulisse. Er baut Strukturen, die Menschen helfen, nach Extremerfahrungen wieder handlungsfähig zu werden und uns allen zeigen, wie man in einer Welt voller Reizüberflutung und Ungewissheit den wichtigsten Ort zurückerobert: den eigenen Kopf.
Benjamin Bargetzi kann für Vorträge bei Premium Speakers gebucht werden: 1 (704) 804 1054 oder benjamin.bargetzi@premium-speakers.com
