Simon Diez ist Moderator für Firmen-Events, Galas und internationale Konferenzen.
Seine Besonderheit: Er bringt die Energie und Atmosphäre einer Konzertbühne auf Business-Events. Geprägt von seinen Wurzeln in der Welt der Live-Moderation versteht er es, Räume mit Präsenz, Timing und feinem Gespür für Menschen und Stimmungen zu tragen.
Heute verbindet er emotionale Bühnenführung mit klarer, souveräner Leitung. Er gibt Orientierung, hält auch komplexe Abläufe zusammen und schafft eine Atmosphäre, in der sich Publikum, Rednerinnen und Redner sowie Mitwirkende gleichermaßen wohlfühlen. Besonders bei internationalen und mehrsprachigen Formaten spielt er seine Stärke aus: Als ausgebildeter Simultandolmetscher moderiert er sicher auf Deutsch und Englisch und steht für eine Moderation, die verbindet, wirkt und Veranstaltungen besondere Strahlkraft verleiht.
Simon Diez im Interview
Wie sind Sie dazu gekommen Moderator zu werden und was hat Ihr Interesse an diesem Beruf geweckt?
Ich bin über die Musik zur Moderation gekommen. Im Orchester meines Heimatortes habe aufgrund meiner Liebe zur Sprache damit begonnen, die Konzerte zu moderieren, als klassischer „Ansager“. Dabei habe ich zum ersten Mal gespürt, was auf einer Bühne durch Worte entstehen kann. Dieses Bühnenfeuer, diese besondere Verbindung zum Publikum. Mit der Zeit habe ich immer mehr meinen eigenen Stil entwickelt, mehr Persönlichkeit, mehr Entertainment hineingebracht. Und irgendwann haben Menschen um mich herum gesagt: „Du musst das beruflich machen.“ Es hat einen Moment gedauert, bis ich das selbst wirklich geglaubt habe. Aber dann bin ich diesen Weg gegangen – Schritt für Schritt, immer weiter.
Heute moderiere ich große Veranstaltungen und schaffe genau das, was mich damals gepackt hat: Atmosphäre, Emotion und Momente, die im Raum spürbar bleiben.
Welche Eigenschaften und Fähigkeiten halten Sie für die wichtigsten, um ein erfolgreicher Moderator zu sein?
Für mich beginnt alles mit der Lust, auf die Bühne zu gehen – und mit der Freude daran, Menschen zu erreichen und zu begeistern. Es braucht eine echte Leidenschaft für Sprache: die Fähigkeit, mit Worten Bilder zu erzeugen, Emotionen zu wecken und einen Raum zu führen. Mal kraftvoll und präsent, wenn Energie gefragt ist. Mal leise und fein, wenn es berühren soll. Genau diese Bandbreite macht gute Moderation aus.
Genauso wichtig ist Spontaneität. Auf der Bühne entsteht immer etwas im Moment. Darauf reagieren zu können, sicher und gleichzeitig leicht, ist entscheidend. Dazu kommen Humor und die Fähigkeit, sich selbst nicht zu wichtig zu nehmen. Denn am Ende geht es nicht um den Moderator, sondern um die Menschen auf der Bühne und im Raum. Ihnen den Rahmen zu geben, sie gut aussehen zu lassen und gleichzeitig das Publikum mitzunehmen – das ist für mich der Kern guter Moderation.
Können Sie uns von einem besonders denkwürdigen oder herausfordernden Event erzählen, das Sie moderiert haben?
Ja, da kommt mir sofort ein Event in den Sinn, das mich bis heute lächeln lässt. Ich durfte eine große Musical-Gala im Apollo-Theater in Stuttgart moderieren – mit einigen Stars der Musicalszene und rund 1.300 Gästen im Saal. Was diesen Abend für mich so besonders gemacht hat: Als zehnjähriger Junge saß ich genau in diesem Theater zum ersten Mal im Publikum. Ich habe mich damals sofort in diesen Raum verliebt – in die Bühne, die Atmosphäre, die Größe. Und dann, viele Jahre später, selbst dort auf der Bühne zu stehen und durch genau so einen Abend zu führen, war ein ganz besonderer Moment für mich. Es war ein sehr emotionaler Abend, mit berührender Musik, großartigen Künstlerinnen und Künstlern und einer intensiven Verbindung zum Publikum. Genau solche Momente sind es, für die ich brenne.
Wie bereiten Sie sich auf eine Moderation vor, und welche Strategien verwenden Sie, um während eines Events flexibel zu bleiben?
Das Wichtigste in der Vorbereitung sind für mich die Gespräche mit dem Auftraggeber.
– Worum geht es bei diesem Event wirklich?
– Was soll erreicht werden?
– Welche Stimmung soll entstehen?
Neben den Inhalten und dem Ablauf interessiert mich vor allem: Welchen Charakter soll die Veranstaltung haben?
Genau das arbeite ich im Vorfeld gemeinsam mit dem Kunden heraus. Dazu gehört eine sehr präzise Abstimmung aller Programmpunkte und Abläufe.
– Wer kommt wann auf die Bühne?
– Wo sind Übergänge?
– Wo braucht es Ruhe, wo Energie?
Diese Klarheit ist die Grundlage dafür, dass sich alle Beteiligten sicher fühlen. Und genau daraus entsteht vor Ort die Freiheit. Denn kein Event läuft exakt nach Plan. Dinge passieren – technisch, organisatorisch oder im Moment selbst. Wenn die Vorbereitung stimmt, kann ich darauf ruhig reagieren, improvisieren und den Moment aufnehmen. Gerade darin liegt für mich eine große Stärke: spontan zu sein, Humor einzubringen und auch kleine Unvorhergesehenheiten so zu nutzen, dass wieder Verbindung entsteht. Und gleichzeitig finde ich immer wieder zurück in die Struktur.
Was sind die wichtigsten Trends und Entwicklungen im Bereich Moderation und Eventmanagement, die Sie derzeit beobachten?
Bei allem Hype rund um KI und technische Fortschritte, eine Sache bleibt: Der persönliche Austausch, das persönliche Erleben, die Emotion eines Events, miteinander fühlen, was auf einer Bühne und im Publikum und in einem Saal oder Theater passiert. Das wird hoffentlich nie ersetzt.
Wie gehen Sie mit schwierigen oder unerwarteten Situationen während einer Veranstaltung um?
Ich habe ein großes Verständnis für den Live-Moment. Bei Veranstaltungen kann immer etwas Unerwartetes passieren – technisch, organisatorisch oder einfach im Ablauf. Entscheidend ist für mich, ruhig zu bleiben und die Situation schnell einzuordnen. Wenn möglich, stimme ich mich kurz im Hintergrund ab. Wenn ich bereits auf der Bühne bin, vertraue ich auf meine Erfahrung und meine Spontaneität. Oft hilft es, den Moment anzunehmen, statt ihn zu überspielen. Mit einem Augenzwinkern, etwas Humor und einer direkten Ansprache entsteht schnell wieder Verbindung zum Publikum. Diese kleinen, ungeplanten Situationen können sogar Nähe schaffen und den Abend menschlicher machen. Gleichzeitig braucht es in bestimmten Momenten auch Klarheit und Führung. Dann treffe ich Entscheidungen, gebe eine klare Richtung vor und führe das Programm sicher weiter.
Diese Balance aus Gelassenheit, Spontaneität und klarer Führung sorgt dafür, dass auch unerwartete Situationen gut getragen werden – und der Ablauf für alle stabil bleibt.
Vielen Dank für das Interview!
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