Alex Wippel: „Ich bin ein gewöhnlicher Mensch mit einer außergewöhnlichen Leidenschaft. Ich surfe die größten Wellen der Welt.“

Alex Wippel arbeitet mit Führungsteams an der Qualität ihrer Entscheidungen, vor allem dort, wo Informationen unvollständig sind, die Zeit knapp ist und Fehler schwer zu korrigieren sind. Er verbindet seine Erfahrung aus dem Big-Wave-Surfen mit mehr als 20 Jahren Praxis in der Führungskräfteentwicklung.

Alex Wippel ist als Profi die größten Wellen der Welt gesurft, darunter Jaws auf Maui und Nazaré in Portugal, wo Wasserwände von bis zu 30 Metern an die Küste rollen. Er ist als erster Europäer Jaws gesurft und als erster Österreicher die Welle in Nazaré an einem sogenannten XXL-Tag. Dabei hat er gelernt, was Entscheidungen unter Unsicherheit verlangen. Dort entscheidet nicht der Mut des Einzelnen, sondern die Vorbereitung eines Teams, in dem Rollen, Abläufe und Verantwortung geklärt sind. In Nazaré hat er ein internationales Team aufgebaut und mit ihm Sicherheitsabläufe entwickelt und trainiert. Diese Denkweise überträgt er auf Unternehmen.

Alex Wippel Vortrags- und Workshopthemen

Entscheidungsqualität, wenn alte Standards nicht mehr reichen

Erfolgreiche Teams verlassen sich auf Standards, die sich bewährt haben. Schwierig wird es, wenn sich das Umfeld schneller verändert als die Standards. In dieser Keynote erzählt Alex Wippel eine wahre Geschichte, die von Jaws auf Hawaii bis nach Nazaré in Portugal führt, und zeigt, wie sich die Frage nach guten Entscheidungen verändert, sobald das, was bisher erfolgreich gemacht hat, nicht mehr trägt. Es geht nicht um Motivation, sondern darum, wie ein Team unvollständige Informationen bewertet, unter Zeitdruck handlungsfähig bleibt und erkennt, wann ein Standard verändert werden muss. Dazu gehört der Umgang mit sich selbst unter Druck, denn wer andere führen will, muss sich selbst führen können. Dafür gibt er den Zuhörenden sein Modell für Entscheidungen unter Unsicherheit mit: Priorität setzen, Annahmen testen, Standard verändern. Das Publikum nimmt ein klares Vorgehen mit, das es im eigenen Führungsalltag anwenden kann.

Die Keynote dauert 60 Minuten und beginnt mit einem zehnminütigen Film über Nazaré, den Alex Wippel exklusiv bei Veranstaltungen zeigt. Danach folgen Fragen und Gespräch, auf Wunsch als Fireside Chat. Sie ist auf Deutsch oder Englisch möglich, vor Ort oder online.

AI-ready ist nicht decision-ready

Was Big-Wave-Surfen über Daten, Risiko und Entscheidungsqualität lehrt. Technologie bringt Teams schneller in Situationen, für die ihre bisherigen Kompetenzen nicht mehr ausreichen. Als das Tow-in-Surfen große Wellen zugänglich machte, war die Technik nie die Abkürzung: Fähigkeiten, Rollen, Sicherheit und Verantwortung mussten genauso schnell mitwachsen. Alex Wippel überträgt diesen Gedanken auf den Einsatz von KI und Daten in Unternehmen. Drei Gedanken stehen im Mittelpunkt: Tempo ohne Reife erhöht das Risiko, Wissen bleibt der entscheidende Hebel, und Teams müssen decision-ready werden. Die Keynote richtet sich an Führungsteams und Veranstaltungen zu Daten, Technologie und KI und zeigt, dass die Bereitschaft für KI nur der Anfang ist. Die eigentliche Führungsaufgabe ist, Kompetenzen, Rollen, Leitplanken und Verantwortung gemeinsam weiterzuentwickeln.

Beide Themen lassen sich mit einem Workshop vertiefen, halbtags oder ganztags, online oder vor Ort. Er besteht aus drei Modulen, die sich kombinieren lassen: Leading Myself, Leading Others und Leading as a System. Sie folgen einem Gedanken: Wer andere führen will, muss sich selbst führen können. Ergebnisse sind eine Entscheidungs-Checkliste, ein Team-Kommunikationsprotokoll, eine Eskalationskarte und ein Debrief-Template.

Mehr zu Alex Wippel

Seit dem Jahr 2000 arbeitet Alex in Leadership Development und Organisationsentwicklung, im öffentlichen Sektor ebenso wie in einem internationalen Technologiekonzern, in dem er Leadership- und Talentprogramme für rund 1.000 Führungskräfte verantwortete. Er ist promovierter Betriebswirt und berät und coacht Führungskräfte auf allen Ebenen. Deshalb spricht er in Keynotes und Workshops die Sprache von Führungsteams und nicht nur die des Sports.

In seinen Keynotes und Workshops geht es um Entscheidungsqualität unter Unsicherheit und um die Frage, was Technologie für Entscheidungen bedeutet. Zur Rolle von KI vertiefte er sein Wissen an der Stanford University. Seine Haltung dazu: Daten und Werkzeuge allein machen ein Team noch nicht entscheidungsfähig, entscheidend bleibt, wie Führung mit ihnen umgeht. Das Publikum nimmt ein klares Vorgehen mit, um Prioritäten zu setzen, Annahmen zu prüfen und Standards zu verändern, wenn die alten nicht mehr reichen, und es lernt, dieses Vorgehen im Führungsalltag anzuwenden.

Seine Keynote dauert 60 Minuten und beginnt mit einem zehnminütigen Film über Nazaré, den er exklusiv bei Veranstaltungen zeigt. Danach folgen Fragen und Gespräch, auf Wunsch als Fireside Chat. Die Inhalte stimmt er mit dem Auftraggeber auf Branche und Zielgruppe ab. Alex Wippel hält Keynotes und leitet Workshops für Führungskräfte in Europa, den USA und Asien, auf Deutsch und Englisch.