Beate van Loo-Born hat zwanzig Jahre damit verbracht zu erforschen, was Menschen und Organisationen leistungsfähig macht, hat es in globalen Unternehmen aufgebaut und an der Spitze des Leistungssports selbst gelebt. Sie gehört zu den wenigen Menschen, die über Performance aus drei Perspektiven zugleich sprechen können: als Group CFO und COO, die Organisationen durch echten Druck geführt hat, als Forscherin im Bereich Systemtheorie und Performance, und als siebenfache Qualifikantin für die Ironman-Weltmeisterschaft.
Ihre Laufbahn umfasst drei Branchen und drei Kontinente. Sie hatte Führungspositionen bei UBS in Zürich, Singapur und Melbourne inne, war COO des Datengeschäfts der Schweizer Börse (SIX), COO und Board Trustee bei Climate Arc, einer aus der Rockefeller Philanthropy hervorgegangenen Klimafinanz-Organisation, und zuletzt Group CFO bei Physik Instrumente, einem Hersteller von Präzisionstechnologie mit rund 360 Millionen Euro Umsatz und 2.000 Mitarbeitenden in Deutschland, den USA, China, Japan und Israel.
Beate van Loo-Born Vortragsthemen
- Keynote: Der Performance Edge: Was Spitzensport der Chefetage beibringt
Die meisten Ratschläge zu Leistung sind für ruhige Bedingungen gemacht. Beate hat ihre über sieben Qualifikationen für die Ironman-Weltmeisterschaft und vier leitende operative Rollen in Märkten und Situationen entwickelt, die Starrheit zugleich belohnen und bestrafen. Dieser Vortrag zerlegt das persönliche Betriebssystem, das einen Menschen unter Dauerlast leistungsfähig hält und sich erholen lässt, auf der körperlichen, kognitiven und psychologischen Ebene, und zeigt, warum Anstrengung allein scheitert und was an ihre Stelle tritt. Das Publikum nimmt einen Weg mit, Leistung so aufzubauen, dass sie unter Druck trägt statt zusammenzubrechen.
- Keynote: Die Zukunft der Arbeit: Warum alte Operating Models scheitern (Liquid Organization)
Leistungsfähige etablierte Organisationen bleiben oft hinter ihren Möglichkeiten zurück, und wir geben der Technologie die Schuld. Manchmal ist es nicht so einfach, vielleicht arbeiten sie schlicht mit einem Operating Model, das für eine Welt gebaut wurde, die es nicht mehr gibt. Dieser Vortrag diagnostiziert die Symptome einer Geschäftswelt, die ihre Umgebung überlebt hat, zeigt die verfügbaren strukturellen organisatorischen Wege auf, von der disziplinierten Neugestaltung über vernetzte und dezentrale bis zu hochzuverlässigen Designs, und zeigt Führungskräften, wie sie den Weg wählen, der zu ihrem Kontext passt, statt den einer anderen zu kopieren. Fundiert in Forschung und in der Erfahrung, globale Organisationen durch echte Disruption zu führen.
- Keynote: Führung und Menschlichkeit: Führen, wenn die Welt keine Fehler mehr verzeiht (Authentische Führung)
Authentische Führung ist zu „sei einfach du selbst“ verwässert worden, was gar keine Führung ist. Dieser Vortrag zieht die Linie zwischen Authentizität und authentischer Führung und zeigt, warum Letztere ein Team zusammenhält, wenn die Bedingungen brüchig werden und Fehler nicht mehr verziehen werden. Unter Druck greifen Führungskräfte zu mehr Kontrolle. In komplexen Systemen schlägt dieser Reflex fehl, und die Lösung ist das Gegenteil: weniger steuern, mehr Klarheit schaffen und Menschen in Werten verankern statt in Aufgaben. Mit dem Authentic Leadership Compass gibt Beate Führungskräften einen praktischen Weg, werteorientiert zu bleiben und zugleich anzupassen, wie sie führen, aus der Forschung und aus der Führung von Teams über drei Kontinente. Der Gewinn ist nicht Beliebtheit. Es sind das Vertrauen und die Klarheit, die Menschen leistungsfähig machen, wenn alles andere in Bewegung ist.
Beate van Loo-Born: „Man wächst nicht über sich hinaus. Man scheitert am System, das man gebaut hat.“
Ihre Arbeit folgt einer einzigen Idee. Performance ist nicht Output. Sie ist die Fähigkeit eines Menschen, eines Teams und einer Organisation, weiter zu liefern, wenn die Bedingungen nicht mehr nachsichtig sind. Die Welt ist von bloß volatil zu brüchig, ängstlich, nichtlinear und schwer lesbar geworden.
In dieser Welt können die alten Erfolgsrezepte scheitern, und der begrenzende Faktor ist selten die Technologie. Es ist das System darum herum: wie geführt wird, wie Teams sich ausrichten, wie Organisationen gebaut sind, um Druck aufzunehmen, ohne zu brechen. Beate van Loo-Born erforscht, was funktioniert, hat es in globalen Organisationen aufgebaut und an der Spitze des Langdistanz-Triathlons erprobt.
Beate van Loo-Born verfügt über mehrere postgraduale Abschlüsse, darunter einen Master in Sustainability Leadership der University of Cambridge, einen MBA der Sorbonne und einen Executive MBA des Swiss Finance Institute, und forscht an der Universität Antwerpen im Bereich Systemtheorie und Performance. Sie ist Forbes-Autorin und schreibt an zwei Büchern, eines über Performance und eines über Organisationsdesign (The Liquid Organization).
Im Sport stand Beate van Loo-Born 2026 weltweit an der Spitze ihrer Altersklasse im Langdistanz-Triathlon und qualifizierte sich siebenmal für die Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii.
Sie leitet das europäische Chapter von Women Data Professionals und war Trustee von First Light, einer britischen Organisation gegen häusliche Gewalt. Derzeit ist sie Mitglied des Vorstands der Swiss Finance Institute Alumni Association. Beate van Loo-Born spricht Deutsch und Englisch.
